Glauben

„Denn wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,…“

Jesus selbst in Matthäus 17 Vers 20

Was ist „Glaube“?

Hebräer 11 Vers 1 erklärt es wunderbar: „Der Glaube ist ein Festhalten an dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht“. Vielleicht ist das eine ziemliche Herausforderung für Dich, denn mit dem Lebensmotto vieler Menschen „ich glaube nur was ich sehen oder anfassen kann usw.“ lässt sich das erstmal überhaupt nicht vereinbaren. Doch pass auf: Es geht hier nicht darum, ausgedachte Illusionen oder Fantastereien zu glauben. Es geht darum, von Tatsachen und Wahrheiten überzeugt zu sein, die Du mit Deinen Augen nicht sehen kannst und das ist ein riesengroßer Unterschied. Nachfolgend möchten wir Dir erklären, warum es so wichtig ist, nur Wahrheiten / Tatsachen zu glauben und was sonst noch zu einem erfolgreichen Glauben dazugehört.

Wahrheit glauben

Egal wie Du darüber denkst, Tatsachen und Wahrheiten sind nicht beliebig! Es ist enorm wichtig was Du glaubst, um nicht – wie schon so viele Menschen – durch Deinen Glauben frustriert und enttäuscht zu werden. Hier ein etwas schwaches aber dennoch einfaches Beispiel: Dein Auto wird von einem KFZ-Mechaniker mit einem Diagnosegerät richtig untersucht und er teilt Dir mit, dass der Katalysator defekt ist und das Auto deswegen nicht mehr fahren kann. Du kannst ihm glauben oder zum Beispiel davon ausgehen, dass durch einen Wechsel des Öls das Problem behoben ist. Doch wenn Du ihm nicht glaubst, wird Dir das nicht weiterhelfen. Du kannst das Öl so oft wechseln wie Du willst, Dein Auto wird nicht fahren, denn was Du glaubst, ist einfach nicht die Wahrheit. Wenn Du seiner Diagnose glaubst und den Katalysator reparieren lässt, wird Dein Auto wieder fahren, denn sowohl Dein Glaube als auch Dein Handeln sind auf Wahrheit ausgerichtet.

Was für den KFZ-Mechaniker das mit Informationen des jeweiligen Fahrzeugherstellers vollgepackte Diagnosegerät ist, ist für uns Menschen Gottes Wort – die Bibel. Wenn jemand über Deine Probleme also wirklich absolut im Bilde ist, dann wohl nur unser Schöpfer und Erschaffer des ganzen Universums. Die Bibel ist voll mit Wahrheiten und Tatsachen, die Du z.T. mit den natürlichen Augen nicht sehen und nur im Glauben ergreifen kannst. Triff doch heute für Dich diese Entscheidung, Gottes Diagnose und seine Reparaturanleitung als Wahrheit für Dich persönlich anzuerkennen.

Dein Wort ist die Wahrheit.“ – Jesus in Johannes 17 Vers 17

Glaube an Jesus Christus und das vollbrachte Werk am Kreuz

Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben.“ – Jesus in Johannes 14 Vers 6

Die zentrale Botschaft und Wahrheit der Bibel ist Jesus Christus – Gottes Sohn – und sein vollbrachtes Werk am Kreuz. Wenn Du an Jesus Christus mit dem Herzen glaubst und ihn mit dem Mund bekennst (Römer 10 ab Vers 8), erhältst Du ewiges Leben und trittst schon auf dieser Erde in eine lebendige Glaubensbeziehung mit Gott. Du wirst Tochter oder Sohn Gottes (Epheser 1 Vers 5) und ein Erbe aller himmlischen Segnungen (Epheser 1 Vers 3). Dir steht alles zu, wofür Jesus Christus am Kreuz den höchsten jemals gezahlten Preis mit seinem Blut entrichtet hat. Dazu zählt auch körperliche Gesundheit, Versorgung, Frieden, Freude, Kindersegen, Schutz uvm. Die Bibel ist voll mit diesen Tatsachen, die nur darauf warten, im Glauben von Dir erfasst zu werden. Unser liebevoller himmlischer Vater teilt jedem großzügig aus, der zu ihm im Glauben zurückkehrt (Lukas 15 ab Vers 11). Willst Du nicht ewiges Leben bekommen und auch Deinen Anteil an diesen himmlischen Segnungen erhalten?

Glauben und Handeln

Die Bibel sagt uns auch, dass „Glaube ohne Werke tot ist“ ( Jakobus 2 Vers 17). Es ist das normalste auf der Welt, dass ein Mensch sich entsprechend seiner Überzeugung verhält und sein Leben danach ausrichtet. Dementsprechend wäre es komisch, Gott und seinem Wort zu glauben, aber nicht entsprechend zu handeln, doch genau so verhalten wir Christen uns manchmal, ohne dass es uns richtig bewusst ist. Wir sagen, dass wir an Gott glauben, aber wir handeln nicht so, als wäre er für uns tatsächlich der Gott, von dem die Bibel so klar spricht: Unser Hirte, unser Versorger, unser Friede, unser Arzt, unsere Gerechtigkeit, unser Sieg und vieles mehr …

Von Glauben kann also erst dann die Rede sein, wenn unser Reden und Handeln übereinstimmen. Doch entscheidend ist dabei, was in unserem Herzen wirklich vor sich geht.

Mit dem Herzen Glauben – ohne Zweifel

Jesus selbst sagt, alle Dinge dem möglich sind, der glaubt (Markus 9 Vers 23). Die Größe Deines Glaubens ist dabei nicht das Kriterium, denn Jesus sagt selbst in Matthäus 17 ab Vers 20, dass ein senfkörnchen großer Glaube die Kraft Gottes freisetzt. Vielmehr darf Dein Glaube – unabhängig von seiner Größe – nicht durch Zweifel aufgehoben werden (Jakobus 1 ab Vers 6). Um im Herzen / den Gedanken vorhandenen Unglauben und Zweifel wirksam bekämpfen zu können, musst Du aber ehrlich sein. Der Vater des von dem bösen Geist geplagten Jungen (Markus 9 Vers 24) war Jesus gegenüber ehrlich und gab vorhandenen Unglauben bzw. Zweifel nicht nur zu, sondern bat Jesus auch, ihm zu helfen: „Hilf meinem Unglauben“. Das kann – vor allem bereits glaubenden Christen – manchmal sehr schwer fallen. Wenn Du die in der Bibel versprochenen Glaubensresultate jedoch wirklich erleben möchtest, muss Unglauben und Zweifel aus Deinem Herzen verschwinden. Sprüche 4 Vers 23 zeigt klar, dass Du selbst für Dein Herz, von dem das Leben ausgeht, verantwortlich bist. In Hebräer 4 schließlich wirst Du aufgefordert, in die Ruhe des Glaubens einzugehen. Dementsprechend solltest Du Dich sehr intensiv mit der Wahrheit / Gottes Wort auseinandersetzen (Psalm 1 Verse 1 und 2) und auf die Stimme des heiligen Geistes hören. Gehe aber gleichzeitig aktiv gegen Zweifel / Furcht vor. Wenn Dir das Wort Gottes sagt und Dich zum Glauben auffordert, dass der Herr Dein Hirte ist und Dir nichts mangeln wird (Psalm 23 Vers 1), dann weise entgegenstehende Gedanken wie zum Beispiel „das funktioniert vielleicht bei anderen, aber bei mir hat das noch nie funktioniert und ich werde das eh nicht erleben“ in Jesus Namen zurück und proklamiere stattdessen Gottes Wort (für sich immer wieder aussprechen). Das wird Dir helfen in die Ruhe des Glaubens (Hebräer 4 Vers 11) einzugehen und dann wirst Du erleben, wie folgende Aussage von Jesus in Deinem Leben wahr und das im Glauben ergriffene auch für die natürlichen Augen sichtbar wird:

„Darum sage ich euch: Alles, was ihr im Gebet verlangt, glaubet, daß ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden!“

Markus 11 Vers 24

Warum kannst Du Dir sicher sein, dass das funktioniert? Weil schon so viele Menschen vor Dir Gottes Zusagen ohne Zweifel im Herzen ergriffen und ihre Manifestation in der Realität erlebt haben. Auch in der Bibel wird immer wieder davon berichtet. Eines unserer Glaubensvorbilder ist beispielsweise Abraham.

Abraham – unser Vater des Glaubens

In Römer 4 wird ausführlich beschrieben, wie Abraham allen äußeren Umständen zum Trotz an Gottes Zusage / Wahrheit glaubte. Er wird als unser Vater des Glaubens bezeichnet. Von wem kann man also besser lernen, als von Abraham? Wenn Du Dich intensiv mit der Geschichte Abrahams befasst, wirst Du feststellen, dass auch Abraham erstmal Probleme mit Unglauben / Zweifeln hatte. Nachdem Gott ihm im Alter von 75 Jahren versprochen hatte, ihn zu einem großen Volk zu machen und seinen eigenen Nachkommen das verheißene Land zu geben (1. Mose 12), gibt Abraham nur wenig später seine Frau als seine Schwester aus, um nicht umgebracht zu werden. Warum aber fürchtete er sich, wenn doch Gottes Zusage noch gar nicht eingetreten war? Gott wiederholte seine Zusage dann mehrmals (1. Mose 13 und 1. Mose 15) und machte sogar einen Bund mit Abraham. Doch Abraham ließ sich trotzdem von seiner Frau dazu überreden, mit seiner Magd Hagai einen Sohn zu zeugen. Diese Handlungen sind klare Beweise dafür, dass immer noch Zweifel in Abraham vorhanden waren. Trotzdem nennt die Bibel ihn unseren Vater des Glaubens – wie passt das zusammen? Ganz einfach – am Beispiel von Abraham dürfen wir den Umgang mit unseren Zweifeln lernen.

Gott ließ Abraham mit seinen Zweifeln nämlich nicht alleine, sondern half ihm, indem er ihm einen neuen Namen gab (1. Mose 17 Vers 5). Er sollte nicht mehr „Abram“ sondern „Abraham“ heißen, was so viel wie „Vater vieler“ bedeutet. Jetzt wurde Abraham jeden Tag immer wieder als „Vater vieler“ angesprochen, obwohl seine Nachkommenschaft noch gar nicht zu sehen war. Dadurch wurde Abraham jedoch fortwährend an Gottes Versprechen erinnert, so dass schließlich alle Zweifel in seinem Herzen beseitigt waren. Er zeugte im hohen Alter den versprochenen Nachkommen Isaak und war anschließend so stark im Glauben, dass er an Gottes Zusage nicht einmal mehr zweifelte, als Gott ihn darum bat, seinen Sohn für ihn zu opfern. Er hatte nämlich inzwischen verstanden, dass bei Gott alle Dinge möglich sind. Willst Du Gottes Wort und dem von Jesus Christus geschlossenen Neuen Bund nicht auch vollständig vertrauen?


Du hast Dich entschieden an Jesus Christus und das vollbrachte Werk am Kreuz zu glauben? Hier findest Du eine Hilfestellung zum Beten. Du bist bereits Christ, leidest an einer Krankheit und hast Dich entschieden, dem Wort Gottes „durch seine Wunden seid Ihr geheilt“ zu glauben? Hier findest Du mehr zu diesem Thema. Du möchtest mehr von dem im Glauben in Anspruch nehmen und erleben, was Jesus am Kreuz für Dich bezahlt hat? Eine erste Hilfestellung dazu findest Du hier.