Alles ist möglich!

Und Jesus sprach zu ihm: „Wenn Du glauben kannst – alles ist möglich dem der da glaubt!“

Markus 9 Vers 23

Was für eine geniale und ermutigende Zusage!

Vielleicht kannst Du aber darüber nur müde den Kopf schütteln oder diese Aussage löst bei Dir Unbehagen aus. Vielleicht geht Dir durch den Kopf „Wenn Du wüsstest was ich bereits alles erlebt und gesehen habe…“ oder „Ich wurde schon so oft enttäuscht und ich bin müde geworden, mich mit dem Glauben auseinanderzusetzen …“ oder „Das funktioniert sowieso nicht!“ – vielleicht hast Du auch schon eine passende Erklärung parat, dass Jesus das unmöglich genau so gemeint haben kann, wie er es gesagt hat, denn das würde ja auch bedeuten, dass sich sehr viele Dir bekannte „gläubige“ Menschen irren müssten, weil sie genau das nicht immer und in jeder Situation erlebt haben und erleben ….

Wenn Du genau diese oder ähnliche Gedanken gerade beim Lesen hattest, lade ich Dich jetzt ein: Lass Deine Erlebnisse, Deine persönliche Meinung und die Meinungen der Menschen um Dich herum einfach einmal komplett los und lass Dich mal darauf ein, dass Jesus Aussage „Alles ist möglich dem der da glaubt!“ absolut wahr ist. Wenn Dir das schwerfällt, dann möchte ich Dich zu diesem Schritt trotzdem mit folgenden Hinweisen aus seinem Wort ermutigen.

Jesus selbst ist „die Wahrheit“ (Johannes 14 Vers 6) und sagte nur das, was sein himmlischer Vater ihm aufgetragen hat (Johannes 12 Vers 49) und das „ist die Wahrheit“ (Johannes 17 Vers 17). Die Worte von Jesus haben ewigen Bestand, denn „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Matthäus 24 Vers 35). Was Jesus damals sagte, ist also auch heute für uns gültig.

Die Worte von Jesus sind auch nicht kompliziert oder schwer zu verstehen. Traditionelle oder religiöse Auslegungen der Bibel können uns die einfache Wahrheit jedoch kompliziert machen und sogar ganz rauben (Markus 7 Vers 13). Da werden zum Beispiel allgemeingültige Aussagen von Jesus mit der Begründung für heute nicht mehr gültig oder anwendbar erklärt, dass er die Worte ja einem bestimmten Personenkreis gesagt hat und sie daher nicht an uns gerichtet sind.

Wenn wir Jesus einfache Worte nicht glauben können, kann das neben falschem Wissen, fehlerhafter Belehrung oder bewusster Ablehnung aber auch an einem verstockten bzw. verhärteten Herzen liegen (u.a. Johannes 12 Vers 40). Wir schauen auf unsere irdische Realität (Erfahrungen, Meinungen, Sichtbares usw.) und vertrauen ihr mehr als dem, was Jesus sagt und tut (u.a. Markus 6 Vers 52) und was in der unsichtbaren Welt längst Realität ist (Hebräer 11 Vers 1).

Wie sieht es in Deinem Herzen aus? Wird Dein Glaube von den Umständen beeinflusst, also wie groß das Problem ist, wie schwierig die Herausforderung aussieht, wie herzzerreißend das Leiden oder tödlich die Krankheit ist? Wenn das der Fall ist, lädt Dich der Schreiber des Hebräerbriefes dazu ein, dass Du alles daran setzt (Hebräer 4 Vers 11), Dein Herz in die Glaubensruhe, also einen Zustand ohne Zweifel, ohne Furcht und ohne Murren, zu bringen. Du fragst Dich wie das geht? Die Bibel erklärt es Dir in Römer 10 Vers 17: Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft, die Verkündigung aber durch das Wort Gottes. Höre Dir Predigten an, die mit der Wahrheit – Jesus Christus – übereinstimmen und lass Dein Herz dadurch mit Wahrheit füllen.

Du findest das zu anstrengend? Und die Aufforderung zu glauben ist für Menschen in Not lieblos oder vorwurfsvoll? Schau mal in die Bibel: Jesus forderte nicht nur immer wieder zum Glauben auf, sondern tadelte die Jünger sogar mehrmals für Ihren Unglauben und zwar gerade in Notsituationen. Die Einkehr in die Glaubensruhe ist im Prinzip auch schon die einzige wirklich anstrengende Sache – wenn Du diesen Ort der Glaubensruhe in Jesus Christus gefunden hast, dann kann die Welt um Dich herum einstürzen und Du empfindest immer noch Freude und Glück, weil Du weißt, alles ist möglich – Alles? Ja wirklich ALLES! Du willst mir das nicht glauben? Brauchst Du auch gar nicht – GLAUBE DOCH EINFACH NUR JESUS!