Angekettet?

„….und die Ketten aller Gefangenen fielen zu Boden.“

Apostelgeschichte 16 Vers 26

Die Nacht ist schon fortgeschritten. In der Dunkelheit der innersten Kammer eines Gefängnisses befinden sich zwei Männer. Ihre Körper sind übersäht mit blauen Flecken von Stockhieben, die sie vor ihrer Inhaftierung erhalten haben. Von Ihren Kleidern sind nur noch Fetzen zu erkennen und ihre Fußknöchel stecken in einem schweren Holzbalken, unbequem und hart. Sich bewegen? Unmöglich! Doch wie konnte es soweit kommen? Was haben die beiden verbrochen, dass man sie so zugerichtet hat? Nicht Diebstahl, Gewalt oder sonst etwas Unrechtes haben sie getan – nein, sie haben nur einem armen Mädchen geholfen, das innerlich geplagt und von bösen Menschen ausgenutzt worden war. Freiheit hatten sie der armen Seele gebracht und dafür dann ihre eigene eingebüßt. Doch was ist das? Um Mitternacht ist plötzlich Gesang und Gebet in der Dunkelheit zu hören. Unfassbar, aber es sind genau diese beiden Männer die Gott loben und preisen. Sind die beiden übergeschnappt? Haben sie etwa nicht begriffen, in welcher aussichtslosen Lage sie sich gerade befinden? Nein, ganz im Gegenteil – diese beiden Männer verstehen mehr, als alle Gefangenen in den Zellen um sie herum. Sie haben begriffen, dass sie Gott blind vertrauen können, dass Gott einfach nur gut ist, dass er sie liebt und dass er genau in diesem Augenblick bei ihnen ist. Sie sind von seiner Gegenwart so ergriffen, dass sie einfach nicht mehr anders können, als ihn loben und ihm zu danken. Von der erhaltenen Prügel und dem Holzblock um ihre Füße spüren sie gar nichts mehr. Und dann geschieht es: Die Erde fängt an heftig zu beben – die Wände wackeln. Die verriegelten Gefängnistüren öffnen sich und die Ketten aller Gefangenen fallen zu Boden. Der von dem Getöse erwachende Gefängnisaufseher springt in Panik aus dem Bett und bekommt den Schrecken seines Lebens, als er die geöffneten Gefängnistüren entdeckt….

Wie dieses wunderbare Ereignis weitergeht und endet, kannst Du in Apostelgeschichte 16 ab Vers 27 weiterlesen. Diese Begebenheit hat sich tatsächlich so zugetragen. Als die Gegenwart Gottes die Erde erbeben ließ, öffneten sich Türen und die Ketten der Gefangenen fielen einfach zu Boden. Und weißt Du was das Beste ist? Du kannst das heute erleben! Wenn Gott Dir mit seiner Kraft begegnet, dann kann es natürlich sein, dass all das, auf was Du Dich bisher so verlassen hast, plötzlich heftig zu wanken anfängt. Aber seine Gegenwart öffnet nicht nur Türen in Deinem Leben, sondern sie wird Dich auch von allen Ketten befreien, die Du selbst nicht abstreifen kannst. Egal an was Du gebunden bist oder worin Du gefangen bist – Drogen, Pornografie, Agression, Hass, Wut, Unvergebenheit, Schuld, Sorgen, auswegslose Situation, Depression, Religiosität, Perspektivlosigkeit, Traurigkeit, Verlust lieber Menschen oder was es auch bei Dir sein mag – für Gott sind weder Türen noch Mauern ein Problem und keine Kette ist ihm zu dick! In Psalm 107 heißt es „er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriss ihre Fesseln“ (Vers 14), „Denn er hat eherne Türen zerbrochen und eiserne Riegel zerschlagen!“ (Vers 16). Das haben schon so viele Menschen erfahren, die erkannt haben, dass Gott ja nur darauf wartet, seine Kinder endlich zu befreien. Wie das ganz real stattfinden kann, das schildert Helene hier in ihrem Zeugnis.

Du willst Gottes rettende Kraft in Deinem Leben erfahren und Freiheit erleben? Wie Du beten kannst erfährst Du hier. Wenn Du Dir unsicher bist oder Gebetsunterstützung brauchst, darfst Du uns gerne kontaktieren.

Was Du aus der Begebenheit mit Paulus und Silas noch lernen kannst, erfährst Du außerdem in diesem Video.

Dein Matthias von Deutschland-braucht-Jesus