Taufe

„Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.“

Apostelgeschichte 2 Vers 38

Taufauftrag / Gebot von Jesus

Bevor Jesus diese Erde verließ und in den Himmel ging, forderte er seine Jünger – und damit auch alle, die ihm heute nachfolgen – dazu auf, die gute Nachricht – das Evanglium – zu verkündigen und alle gläubig werdenden Menschen zu taufen (Matthäus 28 ab Vers 19 und Markus 16 ab Vers 15).

Taufberichte

Die in der Kraft und Weisheit des Heiligen Geistes wandelnden Jünger / Apostel befolgten den Auftrag von Jesus und tauften alle Gläubigen auf den Namen des Herrn Jesus Christus. Sowohl die verschiedenen Taufberichte als auch die Aufforderungen der Apostel belegen dies ganz klar (z. B. Apostelgeschichte 2 ab Vers 38, Apostelgeschichte 8 Vers 16, Apostelgeschichte 10 Vers 48, Apostelgeschichte 19 Vers 5, Römer 6 Vers 3, Galater 3 Vers 27).

Heutzutage wird leider auch abweichend von der Praxis der Apostel unter Verwendung der Worte „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ getauft. Dafür werden dann verschiedenste theologische Begründungen geliefert. Doch die Taufberichte in der Bibel sind in dieser Hinsicht unmissverständlich und stehen in Übereinstimmung mit Philipper 2 ab Vers 9 und Apostelgeschichte 4 Vers 12, wonach kein Name bedeutsamer ist und uns Menschen kein anderer Name zu unserer Errettung gegeben wurde, als allein der Name Jesus Christus. Jesus ist der Name des Herrn und in seinem Namen ist auch der Heilige Geist gesandt worden (Johannes 14 Vers 26).

Sofern der Täufling für sich in der Taufe den richtigen Zweck im Glauben annimmt, ist der Gebrauch der Worte „auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ unserer Erfahrung nach kein Hindernis, es gibt aber auch Menschen, die aufgrund des Widerspruchs zu den Taufberichten in der Bibel an der Gültigkeit Ihrer Taufe zweifeln und darüber in innerliche Nöte kommen. Es ist daher gut, Erkenntnis über den Zweck der Taufe durch Gottes Wort zu haben, und in diesem Bewußtsein getauft zu werden.

Zweck der Taufe

Gemäß Römer 6 ab Vers 3 und Kolosser 2 Vers 12 sterben wir bei der Taufe mit Jesus Christus. Wir lassen unser altes Leben bewusst mit im begraben. Wir stehen aber auch zu einem neuen Leben mit ihm im Vertrauen auf die göttliche Auferweckungskraft wieder auf.

Oder wisst ihr nicht, was es heißt, auf Jesus Christus getauft zu sein? Wisst ihr nicht, dass wir alle durch diese Taufe mit einbezogen worden sind in seinen Tod? Durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und sind daher auch mit ihm begraben worden. Weil nun aber Christus durch die unvergleichlich herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, ist auch unser Leben neu geworden, und das bedeutet: Wir sollen jetzt ein neues Leben führen.

Ihr wurdet zusammen mit ihm begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid, seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat.

Laut 1. Petrus 3 Vers 21 bedeutet die Taufe nicht das Abwaschen von äußerlichem Schmutz, sondern die Bitte an Gott zur Reinigung des Gewissens. Dies geschieht aber nicht durch das Wasser an sich, sondern durch das vergossene Blut von Jesus Christus, welches uns von allem alten Schmutz befreit (Hebräer 9 Vers 14). Alle die auf Christus getauft sind haben ein neues Kleid und zwar Christus selbst angezogen (Galater 3 Vers 27).

Auch wenn Gottes Wege mit jedem Menschen in Abhängigkeit von seiner jeweiligen Erkenntnis der Wahrheit erfahrungsgemäß sehr individuell sein können, so empfangen auch heute viele Menschen gem. Apostelgeschichte 2 Vers 38 nach der Taufe den Heiligen Geist. Unserer Erfahrung nach kann dies, muss aber nicht zwingend, auch das Reden in Sprachen nach der Taufe bewirken, was in völliger Übereinstimmung mit Taufberichten der Bibel steht.

Untertauchen

Ein begraben werden mit Christus erfolgt durch das Untertauchen in dafür ausreichend tiefem Wasser. In einigen biblischen Taufberichten ist deshalb auch vom „aus dem Wasser steigen“ oder dem „ins Wasser steigen“ die Rede (Matthäus 3 Vers 16 und Apostelgeschichte 8 Vers 38). Es versteht sich von selbst, dass das Beträufeln mit Wasser also nicht dem Wort Gottes entspricht. Darüber hinaus ist auch die Kindertaufe nicht nach dem Willen Gottes, da ein Baby noch keinen bewussten Glaubensschritt machen kann, was aber entsprechend der bereits genannten Bibelstellen zwingend notwendig ist.

Unsere Empfehlung

Wenn Du zu Gott umgekehrt bist, Dich für Jesus Christus entschieden und ihm Dein Leben anvertraut hast, dann solltest Du mit dem Schritt der Taufe nicht lange warten, sondern gleich ganze Sache machen. In der Bibel lesen wir davon, dass die Menschen an Jesus gläubig wurden und sich sofort taufen ließen. Viele Christen bezeugen auch heute, erst durch die Taufe, die völlige Sicherheit in Jesus Christus für sich ergriffen zu haben. Du möchtest Dich taufen lassen und weißt nicht wo? Hier kannst Du schauen, ob in Deiner Nähe Christen sind, die Dich taufen: DBJ-MAP